Ein Festgeldkonto ist eine sehr beliebte Anlageform bei den Deutschen und hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Der wohl größte Nachteil ist, dass das Geld bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit nicht mehr verfügbar ist. Das heißt, dass Sie zum Beispiel bei einer 3 jährigen Laufzeit keinerlei Möglichkeiten haben auf Ihr Geld zurückzugreifen, ohne dabei schwere Zinsverluste hinnehmen zu müssen. Jedoch müssen Sie eine lange Laufzeit wählen, um hohe Zinsen zu ergattern. Denn umso länger die Laufzeit ist, umso höher sind die Zinsen des Festgeldkontos.

Das Tagesgeld hingegen ermöglicht einen immer gleichbleibenden Zinssatz, der sich nur nach der Höhe des Betrages verändert. Falls Sie zum Beispiel mehr als 5000 Euro auf dem Tagesgeldkonto haben wird bei Ihnen der Zinssatz gesenkt. Das kommt daher, weil das Tagesgeld nur als eine Art Zwischenlagerung für das Geld gedacht ist. Der Kunde soll nur bis zu einem gewissen Betrag sparen, so dass er größere Investitionen tätigen kann. Deswegen können Sie monatlich auch einen gewissen Maximalbetrag abheben. Oftmals ist die Höhe des Betrages knapp 1000 Euro. Diese 1000 Euro können Sie jeden Monat von Ihrem Tagesgeld abbuchen, ohne dabei Zinsverluste zu schreiben

Warum wird das Tagesgeld immer beliebter und das Festgeld immer unbeliebter bei Anlegern:

Die Beliebtheit des Tagesgeld ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Dagegen sinkt die Zahl der Festgeldanleger immer weiter in die Tiefe. Das kommt daher, weil die Zinsen für das Festgeldkonto nicht mehr lohnenswert sind. Sie können Ihr Geld bis zu 10 Jahre ansparen und erhalten trotzdem lediglich 5 % Zinsen dafür. Dabei müssen Sie beachten, dass Sie 10 Jahre lang nicht auf Ihr Geld zurückgreifen können. Unter diesen Umständen ist es nicht zu empfehlen ein Festgeldkonto aufzumachen. Sie sollten Ihr Geld lieber in ein Tagesgeldkonto legen, weil Sie dann auch jederzeit über Ihr Geld verfügen können.